Unterirdisch  Tiefer Stollen  [16]

Tiefer Stollen

Der Tiefe Stollen bzw. das Bergwerk Wilhelm I in Wasseralfingen bei Aalen ist das letzte Bergwerk das noch vom einst sehr umfangreichen Tage und Untertagebau am Rand der 'Schwäbischen Alb' zeugt. Es wurde 1841 angelegt und 1948 geschlossen und ist später als Besucherbergwerk hergerichtet wurden. Im Bergwerk wurde in drei Abschnitten oolitisches Brauneisenerz abgebaut. Die Mächtigkeit beider übereinander liegenden Eisenerzlager betrug 1,4m bzw. 1,7m. Der Abbau der Erzvorkommen ist bedingt durch die Mächtigkeit nicht vergleichbar mit der Eisenerz Gewinnung an anderen Orten z.B. in Freiberg (Harz). Der Abbau wurde bereits zu beginn des 20ten ( ab 1908) Jahrhunderts allmählich zurück gefahren, der Eisengehalt des Erzes ging allmählich auf unter 20% zurück. Ein Abbau rentierte sich nicht länger. Doch sollte der Abbau in den 1930er Jahren nochmals, diesmal staatlich Gefördert, auf 80 000t Erz gesteigert werden.