Unterirdisch  Eybacher Mordloch  [12]

Eybacher Mordloch

Wildhöhle bei Niedrigwasser und dennoch viele Mücken (2008). Das Mordloch bei Eybach im Roggental unweit von Geislingen (Steige) gelegen, ist eine weitere wasserführende Wildhöhle. Wildhöhlen sind keine Kinderspielplätze, regelmäßig kommt es zu Unfällen, manche davon gehen glimpflich andere tödlich aus. Schnell rutsch man auf dem glatten Untergrund aus oder schlägt sich den Kopf an, verliert die Taschenlampe oder das Feuerzeug (sic est!) und schon sitzt man mit gebrochenem Knochen, vielleicht bewußtlos im dunklen wassergefülltem Gang (bei max. 7-9C°) fest. Kleiner Trost so schafft man es wenigstens mal in die Presse. Zurück zum Mordloch, das Mordloch ist deutlich enger als die Falkensteiner Höhle. Der Untergrund weniger lehmig, dadurch ist das Wasser bereits wenige Meter hinter dem Eingang sehr klar. Man macht sich und den Neopren (5mm empfohlen) weniger schmutzig, dennoch muss letzterer ziemlich leiden. Der Boden und die Wänden weisen teilweise sehr raue und scharfkantige Oberflächen auf. Ellebogen-, Knie- und Kopfschutz sind wie auch Handschuhe obligartorisch. Die Grillstelle am Parkplatz ist ziemlich zerstört, wer grillen möchte sollte einen eigenen Grill mitbringen. An warmen Tagen zieht die selten geleerte Mülltonne gerne Wespen und Bienen an...